Holzschutz

Holz ist in der Natur durch seine Rinde gegen Wind und Wetter geschützt; als Baumaterial im Freien eingesetzt benötigt Holz besondere Pflege, um es vor Witterungseinflüssen zu bewahren.

Eindringende Nässe ist der Hauptfeind des Holzes; sie wäscht Bestandteile aus und unterstützt die Bildung von Bläuepilzen; vermehrte Wasseraufnahme lässt Holz quellen und reißen.
Bläuepilze verfärben Holz und verstärken die Feuchtigkeitsaufnahme; damit ist der Boden für Fäulnisbildung bereitet, die das Holz zerstört.
UV-Strahlen zersetzen Holzoberflächen, machen sie faserig und lassen sie vergrauen.

 

ARTEN DES HOLZSCHUTZES

 

Konstruktiver Holzschutz

sollte immer an erster Stelle stehen; er umfasst alle Maßnahmen gegen eine Durchfeuchtung des Holzes:

 

- Überdachungen, Abschrägungen, Tropfkanten als Schutz vor Regenwasser
- Hinterlüftung von Verschalungen und Dampfsperren gegen Kondenswasser
- Bodenabstand gegen Spritzwasser

 

 

Chemischer Holzschutz

dient dem Schutz vor Bläuepilzen, die den Anstrich verfärben und durch erhöhte Wasseraufnahme zur Zerstörung des Holzes beitragen.
Heute verfügbare Produkte zum Schutz vor Bläue sind auf gesundheitliche Unbedenklichkeit und Umweltverträglichkeit geprüft und dienen durch den Erhalt des Holzes dem langfristigen Umweltschutz.

 

Physikalischer Holzschutz

wird von Produkten geleistet, die einen Schutzfilm auf dem Holz bilden oder eindringen und es imprägnieren; sie schützen so vor der Aufnahme von Feuchtigkeit und verhindern Dimensionsveränderungen durch Aufquellen.

 

 

DAS RICHTIGE PRODUKT AUSWÄHLEN

 

Grundierungen:
Grundierungen verbessern die Haftung von nachfolgenden Anstrichen. Sie imprägnieren rohes Holz und sorgen für ein gleichmäßiges Anstrichbild des Endanstrichs.
Biozide Grundierungen verhindern Bläue (insbesondere bei neuem Nadelholz).

 

Dünnschicht-Lasuren:
für alle Hölzer, die Maßänderungen durch Feuchtigkeitsaufnahme aufweisen dürfen (Zäune, Verbretterungen an Fassaden, Balkone, etc.); sie dringen tief in das Holz ein, bilden einen dünnen Film auf der Holzoberfläche und sind offenporig und atmungsaktiv.

 

Dickschicht-Lasuren:
bilden eine Schutzschicht und sind auch für Holz, das absolut maßstabil bleiben muss (Fenster, Türen, etc.) ideal geeignet; für besonders anspruchsvollen Holzschutz.

 

Wetterschutz-Farbe:
dekorativer, deckender Schutzanstrich für Holz und andere Untergründe, optimaler Langzeitschutz.

 

Öle:
ideal für Harthölzer (Teak, Lärche, Eukalyptus, Bangkirai, usw.). Als imprägnierender Schutz für Gartenhölzer (Sichtschutzzäune, Gartenparkett).

 

Versiegelungen/Lacke:
zur Veredlung von Möbeloberflächen im Wohnbereich und für den dauerhaften Schutz von Holzoberflächen im Innenbereich.

 

TIPPS UND TRICKS AUS DER PRAXIS

 

Werkzeuge und Hilfsmittel:

 

-Schleifpapier: für Vorbehandlung und Zwischenschliff.
- Schutzhandschuhe: immer zu empfehlen, besonders bei lösemittelhaltigen Anstrichmitteln.
- Klebeband: zum Abkleben nicht zu streichender Bereiche.
- Stoffballen: zur Aufnahme von überschüssigem Anstrichmaterial (und zum Ölen).
- Messingbürste: zum schnellen Entfernen von abblätternden Altanstrichen.

 

Pinselauswahl:

 

- wasserbasierte Lasuren und Lacke: Flachpinsel mit Kunststoffborsten.
-lösemittelhaltige Lasuren, Lacke und Öle: Flachpinsel mit Naturborsten.

 

 

SCHRITT FÜR SCHRITT ZUM PERFEKTEN ERGEBNIS

Vorbereitung:
Holzoberflächen müssen glatt, trocken, sauber und frei von Fett, Öl, Wachs und Staub sein.
Vorhandene Altanstriche auf Haftung prüfen und gegebenenfalls entfernen. Anschleifen mit Schleifpapier.

 

Vorbehandlung:
Unbehandeltes und verwittertes Nadelholz im Außenbereich mit Bläue-Schutz behandeln.
Ein Zwischenschliff sorgt für eine glattere, gleichmäßigere Oberfläche. Isoliergrund als Schutz vor Verfärbungen des Anstrichfilms durch Holzinhaltsstoffe bei hellen Farbtönen der Wetterschutz-Holzfarbe.

 

Endanstrich
Immer in Richtung der Maserung streichen. Besser mehrmals dünn, statt einmal dick auftragen.
Bei intakten dickschichtigen Altanstrichen genügt leichtes Anschleifen und ein erneuter Anstrich – so ersparen Sie sich aufwendige Renovierung. Ein dritter Anstrich verbessert deutlich die Haltbarkeit (besonders bei Türen, Fenstern und allen Stirnkanten).

 

 

Profitricks

 

- Neue Pinsel vor Gebrauch über Schleifpapier ziehen – das entfernt lose Borsten
- Kreppband quer über die Dosenöffnung kleben – für ein leichteres Abstreifen des Pinsels
- Pinsel immer nur halb in die Dose eintauchen – so wird nicht zu viel Material aufgenommen
- Bei Streichpausen Pinsel luftdicht in Frischhaltefolie einwickeln.




Holzschutz Anleitung von bauSpezi Baumarkt

Holzschutz – Der PDF-Ratgeber

 

In diesem PDF-Ratgeber finden Sie
eine ausführliche Anleitung zum
Holzschutz. Schritt für Schritt
erklärt.

 

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Objekte lackieren

1. UNTERGRUND BEURTEILEN

 

Gitterschnitt-Test
Auch der beste Anstrich hält nicht, wenn der Untergrund nicht vorher
auf seine Tragfähigkeit geprüft wurde.

 

Deshalb sollte vor dem Überstreichen bereits lackierter Flächen ein Gitterschnitt-Test durchgeführt werden. Mit einem scharfen Messer ritzen Sie ein Gitter etwa im 2 mm-Abstand in die Oberfläche. Anschließend Klebeband fest andrücken und ruckartig abreißen.

 

Kleben viele Beschichtungsteile (mehr als 20 %) am Band fest, muss der Altanstrich entfernt und neu aufgebaut werden.

 

 

2. UNTERGRUND VORBEREITEN

Abkratzen/Abschaben
Flache Oberflächen lassen sich oft durch einfaches Abkratzen oder Abschaben z.B. mit einem Malerspachtel reinigen.

 

 

Drahtbürste
Abblätternde Farbe lässt sich auch mit einer harten Drahtbürste entfernen. Arbeiten Sie behutsam, um den Untergrund nicht zu beschädigen. Für größere Flächen sind entsprechende Elektrogeräte zu empfehlen (Schwing-, Winkel- oder Excenter-Schleifer bzw. Bohrmaschine mit entsprechenden Aufsätzen).

 

 

Schleifpapier
Wenn die Oberfläche nur leicht abblättert, können die betroffenen Stellen einfach mit 120er oder 180er Schleifpapier vorbereitet werden.

 

Zur Beseitigung von Fett, Nikotin und anderer schwer entfernbarer Verschmutzungen verwenden Sie Anlauger. Dabei entsteht eine saubere, haftfähige und leicht angeraute Oberfläche. Dies ist besonders vorteilhaft z.B. bei Heizkörpern, die schwierig anzuschleifen sind.

 

 

Abbeizen
Abbeizer mit weichem Pinsel oder Roller satt auftragen und je nach Art und Dicke der zu entfernenden Farbschicht ca. 30 Minuten einwirken lassen. Gelöste Farbe mit einem Malerspachtel entfernen. Reste mit Drahtbürste beseitigen, evtl. mit Wasser nachwaschen.

 

 

Zink vorbehandeln
Oberfläche mit Zinkreiniger und einem Topf-Schwamm (Kunststoff) gründlich abwaschen. Den Schaum 10 Minuten einwirken lassen und gründlich mit klarem Wasser nachwaschen. Die Oberfläche sollte nach der Behandlung glänzen.

 

3. ANSTREICHEN WIE EIN PROFI

Je sorgsamer der Anstrichaufbau, desto nachhaltiger und schöner ist Ihr Endergebnis.
Grundsätzlich gilt es folgende Faustregel zu beachten: Für ein brillantes, schönes Endergebnis den Lack lieber mehrmals dünn, statt einmal dick auftragen.

Nachfolgend empfehlen wir folgenden, bewährten optimalen Anstrichaufbau:

 

 

Grundanstrich
Der Grundanstrich dient als Haftbrücke zwischen dem zu lackierenden Untergrund und der nachfolgenden Lackierung. Für den Grundanstrich empfehlen wir eine universell einsetzbare Grundierung.

 

Ein Grundanstrich ist unbedingt nötig bei Neuanstrichen oder nach vollständiger Entfernung des Altanstrichs. Bei Anstrichen auf Metall empfehlen wir Rostschutzgrund.
Grundierungen sind unverdünnt zuerst in den Ecken und Kanten, anschließend auf den Flächen aufzutragen. Gleiches gilt auch für die Zwischen- und Endanstriche.

 

 

Zwischenanstrich
Der Zwischenanstrich dient dem Ausgleich von Farbtonunterschieden und kleinen Kratzern bzw. Unebenheiten im Untergrund. Für den Zwischenanstrich empfehlen wir Vorstreichfarbe.

Vor dem Zwischenanstrich empfehlen wir den Untergrund leicht mit 120er-Schleifpapier aufzurauen und anschließend zu entstauben. Je glatter die Oberfläche, desto besser das Endergebnis.

Achtung: Bei allen Schleifarbeiten darauf achten, den Schleifstaub nicht einzuatmen!

 

 

Endanstrich
Für den Endanstrich Lacke unverdünnt auftragen und gründlich trocknen lassen. Bei Bedarf ggfs. erneut leicht anschleifen, säubern und lackieren.

 

 

 

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Lackieren. Schritt für Schritt
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Wände streichen

1. UNTERGRUND BEURTEILEN

Altanstriche und Putze müssen sorgfältig auf Sauberkeit und Haftfähigkeit geprüft werden.
Einige einfache Tests helfen, den Zustand der Oberflächen genau zu erkunden:

 

Wischprüfung
Wände und Decke abwischen. Zeigt sich bröckelnder Putz, oder sandiger Abrieb, würde der Neuanstrich herunterfallen. Hier ist eine Vorbehandlung mit Grundierung notwendig. Zeigt sich ein kreidiger Abrieb vom Altanstrich, muss dieser entfernt werden (abwaschen).

 

Saugfähigkeitstest/Daumenprobe
Leitungswasser auf die trockene Wand oder Decke spritzen. Bleibt ein matter Fleck, hat der Untergrund eine zu hohe Saugfähigkeit.
Alternativ: wenn der Abdruck eines nassen Fingers dunkle Spuren hinterlässt, deutet das ebenfalls auf schlechte Untergründe. In diesem Fall ebenfalls mit Grundierung vorbehandeln.

 

Kratzprobe/Abreiß-Prüfung
Durch Kratzen prüfen Sie die Konsistenz von Putz oder Altanstrich. Können Sie mehrere mm leicht abkratzen, würde der Untergrund beim Anstrich wegplatzen.
Alternativ: Klebeband auf den Altanstrich kleben und ruckartig abziehen. Bleibt Farbe haften, muss die gesamte Fläche untersucht werden. Lose Altanstriche müssen vom Untergrund restlos entfernt werden. Danach Vorbehandlung mit Grundierung.

 

Klopftest
Durch Abklopfen stellen Sie Hohlräume und Putz-Ablösungen fest. Schimmel kann die Ursache sein. Die Hohlräume müssen geöffnet und mit Schimmel-entferner gereinigt werden, anschließend die Flächen mit Spachtelmasse füllen und nach Trocknung mit Grundierung vorstreichen.

 

2. UNTERGRUND VORBEREITEN

 

Flächen reinigen
Mit einem leicht angefeuchteten Tuch können oberflächliche Verschmutzungen abgewischt werden. Gegen Fettflecken hilft ein mit warmem Wasser und etwas Anlauger benetzter Schwamm. Mit reichlich Wasser nachwaschen.

 

Risse ausgleichen
Risse werden mit einem Stielspachtel aufgekratzt und sauber ausgebürstet. Anschließend den Riss anfeuchten und mit Spachtelmasse ausgleichen. Nach dem Trocknen mit Grundierung vorbehandeln.

 

Schimmel- und Stockflecken entfernen
Schimmel- und Stockflecken fallen durch kleine schwarze Punkte auf. Diese zunächst trocken abwischen (Grobstaubmaske tragen). Anschließend mit Schimmelentferner einsprühen und eintrocknen lassen. Mit Wasser und Schwamm abwischen.

 

Altanstriche abwaschen
Schlecht haftende Farben oder alte Leimfarben werden gründlich mit Wasser, Tapetenablöser und Quast abgewaschen. Alte Tapeten evtl. ganz entfernen. Nach dem Trocknen Grundierung auftragen.

 

Wasser- und Nikotinflecken isolieren
Wasser- oder auch Nikotinflecken bilden keinen haltbaren Untergrund für einen Neuanstrich. Sie müssen daher mit einer Nikotinsperre vorgestrichen werden.

 

 

3. ANSTRICH VORBEREITEN

Fußleisten abkleben
Fußleisten, Türrahmen, Fensterrahmen und ähnliches abkleben. Lichtschalter, Steckdosen usw. abnehmen.

 

Fußboden abdecken
Boden mit Papier und Möbel mit Folie abdecken.

Grundierung auftragen
Vorbehandlung mit Grundierung, wie bereits zuvor beschrieben. Spritzer mit reichlich Wasser sofort entfernen.

 

4. ANSTREICHEN WIE EIN PROFI

 

Das richtige Werkzeug

Für das perfekte Abstrichergebnis ist neben den hochwertigen Produkten vor allem das passende Werkzeug wichtig. Zum Erreichen eines optimalen Anstrichergebnisses verwenden Sie bitte die empfohlenen Farbroller.

 

Erst die Decke streichen ….

Der Endanstrich beginnt immer an der Decke, damit die Farbe nicht auf fertig gestrichene Wände tropft. Immer von der Lichtquelle aus (Fenster) arbeiten. Teilen Sie sich die Fläche dabei gedanklich in Felder auf, die Sie nach und nach ausfüllen. So arbeiten Sie nass in nass und vermeiden Ansätze.

 

… dann die Wände
Anschließend die Wände ebenfalls von der Fensterseite her streichen.

 

 

Ecken streichen
Mit einem flachen Pinsel streichen Sie zuerst die Problemstellen wie Übergänge zwischen Wand und Decke, Ecken, Fußleisten, Tür- und Fensterumrahmungen sowie die kleinen Flächen um Schalter und andere Einbauten. Streichen Sie nur soweit vor, dass die Farbe nicht trocknet, bevor Sie mit dem Streichen der Wandfläche beginnen, um sichtbare Ansätze zu vermeiden.

 

Kreuz und quer
Am besten verteilen Sie die Farbe zunächst mit dem Roller kreuz und quer, um sie unregelmäßig auf die Fläche zu verteilen.

 

Ecken streichen
Anschließend wird die Farbe mit gerade überlappenden Bahnen senkrecht nachgezogen. So entsteht ein gleichmäßiger Anstrich.
Je nach Untergrund erfolgt der Endanstrich ein- oder zweimal mit unverdünnter Farbe. Beim Auftragen verschiedener Farben an Wand und Decke benutzen Sie Malerkrepp zum Abdecken der bereits fertigen Anstriche.

 

 

Wände streichen

Wände Streichen – Der PDF-Ratgeber

 

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Der Garten im Herbst & Winter

Einige Gartenarbeiten sollten unbedingt noch im Herbst abgeschlossen oder durchgeführt werden. Die wichtigsten Arbeiten haben wir für Sie hier zusammengestellt. Viele Arbeiten sind von der Temperatur abhängig und können bei milden Temperaturen bis in den Winter hinein erledigt werden. Wenn Sie alles erledigt haben, müssen nur noch die Gartengeräte gesäubert und weggestellt werden.

 

Der Rasen – Rasenmäher im Winterschlaf

 Im Herbst wird der Rasen das letzte Mal vor dem Winter gemäht. Zudem muss das Laub regelmäßig mit einer Harke zusammen geharkt werden. Lässt man das Laub liegen, kann es zur Schimmelbildung und Zersetzung kommen. Wenn Sie noch Rasen aussäen möchten, sollten Sie dies auf jeden Fall noch vor November erledigen, denn dann ist es meist noch frostfrei. Kahle Stellen im Rasen können Sie im Herbst für das nächste Jahr ausbessern. Zudem sollte die Herbstdüngung des Rasens erfolgen. Mit einem speziellen Rasendünger machen Sie den Rasen frostfest. Durch die Langzeitwirkung von Rasendünger muss der Rasen nur dreimal im Jahr d.h. im Frühjahr, Sommer und Herbst gedüngt werden, damit er schnell grün und widerstandsfähig wird.

 

Bäume – Pflanzzeit

 Im Oktober ist die optimale Pflanzzeit für Gehölz. Zudem können Sie Ihre Obstgehölze schneiden. Dies regt das Wachstum der jungen Triebe an und soll die Ernte im nächsten Jahr verbessern. Gut geschnittene Bäume sind oft nicht so stark krankheitsanfällig. Meist ist ein Baumschnitt jedoch erst am Ende des Winters sinnvoll, wenn wirklich alle Blätter vom Baum sind und die Temperaturen wieder ein wenig steigen. Im Januar kann dann je nach Baum, der Entlastungsschnitt, der Formschnitt oder der Ertragsschnitt durchgeführt werden.

 

Rosen pflanzen und schneiden

 Durch einen guten Schnitt wird eine Rose kräftiger und weniger durch Schädlinge angefallen. Zudem ist der Herbstschnitt wichtig um abgestorbenes Pflanzenmaterial zu entfernen und so Pflanzenkrankheiten im Winter vorbeugend zu verhindern. Für das Beschneiden der Rosen benötigen Sie eine scharfe Garten- oder Rosenschere und schützende Gartenhandschuhe. Als Faustregel gilt, die Rosen bis auf das vierte Auge runter zuschneiden. Jedoch sollten Sie über diesem Auge so hoch abschneiden, wie der zugehörige Stängel breit ist. Die Pflanze sollte nach dem Schnitt möglichst symmetrisch aussehen.

 

Von Oktober bis November ist die beste Rosen-Pflanzzeit. Denn so können noch Wurzeln ausgebildet werden, bevor der erste Frost kommt. Bei besonders kalten und frostigen Wintern empfiehl es sich aber doch, die Rosen erst im Frühjahr auszubringen.

 

Frühlingsblumenzwiebeln schon im Herbst pflanzen

 Der Herbst ist perfekt für die Vorbereitungen der Frühlingsblüher, denn durch das Klima bietet er den Zwiebeln die nötige Feuchte für das Wurzelaustreiben. Die Blumenzwiebeln sollten immer mit der Spitze nach oben eingepflanzt werden. Als Faustregel für die Einpflanztiefe gilt: Immer doppelt so tief einpflanzen, wie die Zwiebel groß ist. Schöne Zwiebelblumen sind z.B.: Tulpen, Hyazinthen, Narzissen (Osterglocken), Krokusse, Lilien, Zierlauch oder Märzenbecher.

 

Dahlien, Geranien und Kübelpflanzen – Winterquartier

 Dahlien und Geranien sind frostempfindlich und müssen zum Winter aus der Erde geholt werde, ehe der erste Frost einsetzt. Dazu sollten die Pflanzen bis auf den Boden zurückgeschnitten werden und im Haus aufbewahrt werden. Im Herbst ist auch die richtige Jahreszeit um Stecklinge von Geranien zu ziehen.

 

Ende Herbst müssen auch die Kübelpflanzen langsam in ihre Winterquartiere umgesiedelt werden. Vorher sollten Sie die Pflanzen auf Krankheits- und Schädlingsbefall überprüfen und die Winterquartiere säubern.

 

Garten im Herbst und Winter Anleitung von bauSpezi Baumarkt

Der Garten im Herbst und Winter – Der PDF-Ratgeber

 

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Bewässerung

Warme Temperaturen und wenig Niederschläge, so liebt man den Sommer. Doch dem Garten macht diese Dürre zu schaffen, daher ist eine ausreichende Bewässerung von Rasen und Pflanzen nötig.

 

So übersteht der Rasen die Sommerhitze - Informationen und Tipp
Ab Juli sollte Ihr Rasen nicht tiefer als 3 bis 4 Zentimeter geschnitten werden um Moos, kahle Stellen und Unkraut zu vermeiden. Leichte Dürre kann im Sommer von Vorteil sein, da sich die Gräserwurzeln vom Rasen dann gut entwickeln. Jedoch sollten Sie bei anhaltender Trockenheit Ihre Rasenfläche beregnen. Oft wird dabei jedoch der Fehler gemacht, den Rasen flüchtig aber dafür jeden Tag zu besprengen. So kommt das Wasser allerdings nicht bis zu den Wurzeln, so dass der Rasen „verhungert“, denn Nährstoffe können nur mit dem Wasser aufgenommen werden. Bei älteren Gräsern dauert es meist noch länger bis das Wasser in die Wurzeln eingedrungen ist, da die Gräser oft stark verfilzt sind. So sieht der Rasen bald braun aus und geht eventuell ganz ein.

 

Daher muss der Rasen gut bewässert werden. Am besten ist es, wenn die Rasenfläche circa dreimal in der Woche bewässert wird. Also lieber selten intensiv und viel als jeden Tag ein wenig gießen! Denn nur so kann das Wasser bis in die Wurzeln gelangen. Die erforderliche Wassermenge beträgt wöchentlich circa 20 bis 30 Liter pro Quadratmeter. Die Bewässerung kann entweder mit dem Gartenschlauch, einem Sprühschlauch oder auch mit einem Sprenkler/Regner geschehen. Ein Sprühschlauch von 7,5 Meter Länge bewässert etwa 50 Quadratmeter und eignet sich gut für Rasen und niedrige Pflanzungen. Bei einem Rasensprenkler/Regner sollte der Rasen mind. eine halbe Stunde lang bewässert werden, damit die erforderliche Menge aufgenommen werden kann. Überprüfen Sie ab und an ob das Wasser bis in die Wurzeln eindringt, indem Sie mit einem Spaten senkrecht in den bewässerten Rasen stechen.

 

bauSpezi-Tipp:
Bewässern Sie Ihren Rasen schon morgens, denn dann ist der Rasen über Nacht abgekühlt. Dadurch verdunstet kaum Wasser und der Rasen kann ganz von Ihrer Bewässerung profitieren.

 

 

 

Rasendüngung im Sommer – Nährstoffe für das saftige Grün
Verliert der Rasen im Sommer an Grün, indem sich die Gräser von den Blattspitzen her verfärben, so kann auch Nährstoffmangel vorliegen. Hier sollten dann Einzel- oder Mehrnährstoffdünger angewendet werden. Ein gut mit Nährstoffen versorgter Boden hilft Ihnen Wasser zu sparen. Die stärkste Wachstumszeit ist von Mai bis August, daher ist auch der Nährstoffbedarf am größten. Aus diesem Grund sollte im Frühjahr und im Sommer jeweils eine Düngung erfolgen. Einen geeigneten Rasendünger mit Langzeitwirkung gibt es im Fachmarkt.

Schwer bekämpfbare Rasenunkräuter, besonders Ehrenpreis, können im Sommer zum Problem werden. Um diesen zu bekämpfen, ist ein Pflanzenschutzmittel ratsam. Gerne berät Sie Ihr bauSpezi Bau- und Heimwerkermarkt zu Pflanzenschutzmitteln und deren Handhabung.

 

Lassen sie es regnen – Gartenbewässerung
Nach etwa sieben bis zehn Tagen anhaltender Trockenheit sollte man mit der Bewässerung des gesamten Gartens beginnen, um größere Dürreschäden zu vermeiden. Es ist am günstigsten in größeren Abständen in den kühleren Tageszeiten zu bewässern. Die erforderliche Wassermenge beträgt circa 10 bis 20 Liter Wasser pro Quadratmeter. Das Wasser sollte mindestens 20 cm tief in den Boden eindringen. Bei Obstbäumen muss man die doppelte Eindringtiefe rechnen, damit die Früchte groß werden und nicht vorzeitig abfallen.

 

Sprenger oder Sprühschläuche helfen Ihnen beim Bewässern Zeit und Mühe zu sparen und sind bei allgemeiner Trockenheit unerlässlich. Regner bzw. Sprenger gibt es für alle verschiedenen Gartenarten. Besonders preiswert sind Sprühregner und einfache Rundsprenger, die eine Kreisfläche von ca. 100 Quadratmetern berieseln. Eine günstige Alternative ist es, sich eine Regentonne oder ein Regenauffangsystem anzuschaffen. Das Regenwasser wird von den Pflanzen am besten vertragen, da es ph-neutral ist und kein Kalk aufweist. Falls sie das Wasser aus der Regentonne auch mit dem Schlauch verteilen wollen, gibt es auch speziell dafür entwickelte Pumpen.

 

Für einen großen Garten lohnt sich auch eine unterirdische Zisterne mit einer Gartenpumpe.

 

Für die Bewässerung von wärmeliebenden Pflanzen verwenden Sie am besten abgestandenes Wasser. Dieses sollte in einem hohen Bogen fein verteilt werden, damit es Pflanzen wie ein milder Regen erreicht. Auch Gehölze benötigen bei anhaltender Trockenheit Wasser. Sollte das Wasser immer von der Pflanze wegfließen, formen Sie am besten mit einer Harke einen kleinen Rand um die Pflanze.

 

In Ihrem bauSpezi Bau- und Heimwerkermarkt finden Sie die passenden Gartengeräte, damit auch Ihr Garten keinen Durst mehr hat. Zudem berät Sie ihr bauSpezi, welche Technik für Ihren Bedarf am besten geeignet ist.

 

bauSpezi-Tipp: Bewässern Sie auch Ihre Pflanzen morgens, denn so können sie schneller wieder trocknen. Bei feuchten Pflanzen können sich Pflanzenkrankheiten, wie z.B. die Krautfäule oder Pilzinfektionen schneller ausbreiten. Daher sollten Sie die Pflanzen auch nicht von oben bewässern sondern lieber an der “Basis“ gießen.

 

 

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Bewässern. Schritt für Schritt
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Der bauSpezi-Grill-Tipp

Kräuter – Mediterrane Küchenhelfer für das perfekte Ergebnis

 

Südländisches Flair kommt auch beim Grillen auf, wenn die im Garten oder auf dem Balkon selbst angepflanzten Kräuter verwendet werden. Besonders Küchenkräuter wie Thymian, Salbei, Basilikum, Rosmarin oder andere Gewürzkräuter können in kleinen Terrakotta-Töpfchen oder im Garten für eine mediterrane Oase sorgen

 

 

Unser Rezepttipp: Basilikum-Grilldipp à la bauSpezi

 

-  1 Bund Basilikum

-  50 ml Milch

-  250 g Quark

-  1 Teelöffel Zitronensaft

-  Salz, Pfeffer (nach persönlichem Geschmack)

 

 

Basilikumblätter abzupfen und mit Milch mittels eines Stabmixers aufpürieren. Mit Quark gut verrühren und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen. Ihre Gäste werden begeistert sein. Dazu passen gut Ofenkartoffel oder ein schönes mediterranes Ciabatta.

 

 

bauSpezi wünscht guten Appetit.

 

 

Grilltipp Anleitung von bauSpezi BaumarktGrill-Tipp – Der PDF-Ratgeber

 

In diesem PDF-Ratgeber finden Sie
eine ausführliche Anleitung zum
Thema grillen. Schritt für Schritt erklärt.

 

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Rasenpflege

Um im Sommer wieder einen schönen Rasen zum Spielen, Relaxen oder Betrachten zu haben, sollte man im Frühjahr schon mit der ersten Rasenpflege beginnen.

 

Rasenpflege im Frühjahr – Tipps und Informationen
Moos und Unkraut haben sich im Herbst und Winter meist im Rasen angesammelt und müssen nun effektiv bekämpft werden, wenn man im Sommer auf eine schöne Grünfläche blicken möchte. Deshalb sollte der Rasen als erstes vertikutiert und danach gedüngt werden. Am besten vertikutiert man den Rasen im Frühjahr, da er zu dieser Jahreszeit am schnellsten wächst.

 

Vertikutieren – Belüftung regt den Graswuchs an
Wenn der Rasen schon gewachsen ist, ist es empfehlenswert die Gräser erst zu mähen und dann erst mit dem Lüften zu beginnen. Die Versorgung mit Nährstoffen, Wasser und Luft kann nur bei einem ausreichend belüfteten Rasen erfolgen. Ohne das Vertikutieren bildet sich oft eine Moosschicht oder eine Schicht aus den abgestorbenen Pflanzenteilen.

 

Bei jüngerem Rasen ist es meist ausreichend, diesen im trockenen Zustand mit einer Eisenharke oder einem Stahldrahtbesen kräftig durch- und abzuharken, um den Graswuchs anzuregen.

 

Bei älteren, verfilzten oder vermoosten Rasenflächen und auf verfestigten Böden empfiehlt sich der Einsatz eines Vertikutierrechens (vertikutieren = senkrechtes Einschneiden). Leichter arbeitet es sich mit einem Vertikutierroller, der die Arbeit einer Messerharke übernimmt und zudem auch den Rasen abharkt. Wer sich der Motorkraft bedienen will, braucht nur das Mähmesser eines Benzin-Motormähers durch ein Vertikutiermesser zu ersetzen. Noch leistungsfähiger ist eine Motor-Vertikutiermaschine.

 

Düngen – Nährstoffkur für den Rasen
Um einen gesunden und regelmäßigen Rasenwuchs zu erreichen, ist eine ausreichende Düngung notwendig. Jeder Rasen braucht Nährstoffe, wie Stickstoff, Phosphat, Kali, Magnesium und Spurenelemente für das Wachstum. Ist der Rasen mit Nährstoffen unterversorgt, kommt es zu einer schnellen Ausbreitung von Unkraut und Moos. Die Nährstoffe können durch organische, mineralische oder kombinierte (organisch-mineralisch) Dünger dem Rasen hinzu geführt werden. Der organische Dünger sorgt für eine bessere Aufnahme der Nährstoffe innerhalb des Rasens. Der mineralische Dünger hingegen gibt die Nährstoffe intensiver, zuverlässiger und auch kontrollierbar ab. Zusätzliches Eisen im Dünger bewahrt den Rasen vor Moosbefall. Wir empfehlen Ihnen, für Ihren Rasen ausschließlich Rasendünger zu verwenden, da diese die optimale Zusammensetzung von Nährstoffen besitzen.

 

Um den Rasen möglichst gleichmäßig zu düngen, kann man den Dünger mit dem Streuwagen ausbringen. Durch die Langzeitwirkung von Rasendünger muss der Rasen nur dreimal im Jahr d.h. im Frühjahr, Sommer und Herbst gedüngt werden, damit er schnell grün und widerstandsfähig wird.

 

April: Schnittsaison für den Rasen
Im Laufe des Frühlings wächst der Rasen sehr stark und wer auf eine dichte, unkrautarme Rasenfläche wert legt, muss mit dem Mähen bereits im April beginnen, damit die Gräser schon früh in die Breite wachsen. Im Fachmarkt findet man für die verschiedenen Rasenflächen den richtigen Mäher, denn ab einer Rasenflächengröße von ca. 500 Quadratmetern lohnt sich oft schon ein Benzinrasenmäher.

 

Die Schnitthöhe hängt von der Beschaffenheit und Aufgabe des Rasens ab:

 

Luxus- oder Zierrasen (z.B. Vorgarten):
2 bis 3 cm

Gebrauchsrasen (Spielrasen):
3 bis 4 cm

 

Rasen mähen sollte man immer, wenn die Grasspitzen das Doppelte der Schnitthöhe erreicht haben.

 

Ist der Rasen aufgrund von Urlaub oder anderen Gegebenheiten dann doch zu hoch gewachsen, sollte dieser in Etappen zurückgenommen werden.

 

Ein zu kurzes Abmähen des Rasens verringert das Wachstum, so dass Unkräuter die Oberhand gewinnen. Im April/Mai sollte Gebrauchsrasen etwa alle acht Tage, Zierrasen öfter geschnitten werden.

 

Rasenkanten, die der Rasenmäher nicht erfasst, können am Schluss mit einer Grasschere oder einem Kantenschneider nachgeschnitten werden. Da Rasenkanten viel Arbeit verursachen, hilft oft ein schmaler Plattenpfad an Rabatten und Mauern, das Gras sauber wegzuschneiden. Tiefer liegende Rasenkanten bearbeitet man nach dem Schnitt mit einem Rasenkantenstecher.

 

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Rasenpflege – Der PDF-Ratgeber

 

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Rasenpflege. Schritt für Schritt
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Mit bauSpezi sicher durch den Winter

Für Kinder, die Schneemänner oder Iglus bauen möchten kann es nicht genug davon geben.
Für Hausbesitzer und Anlieger gehen Schnee und Eis demgegenüber in erster Linie mit Verpflichtungen und Arbeit einher. Denn, das Zeitfenster in dem Gehwege von Schnee und Eis zu befreien sind, geben die Straßen- und Wegegesetze bzw. die Ortssatzungen der Gemeinden eindeutig vor.
 
Üblicherweise sind die entsprechenden Flächen zwischen 7 Uhr und 20 Uhr schnee- und eisfrei zu halten, um Fußgängern ein möglichst ungehindertes Passieren der Wege zu ermöglichen.
Die Verantwortung liegt dabei in erster Linie bei den Eigentümern bzw. bei den Vermietern. Durch entsprechende Regelungen im Mietvertrag können aber auch die Mieter zum Winterdienst verpflichtet werden. Abwesenheit oder Krankheit entbinden nicht von der Räumpflicht. In diesem Fall ist für eine entsprechende Vertretung zu sorgen, möchte man im Schadenfall nicht haftbar gemacht werden.
 
Damit es erst gar nicht soweit kommt, hat der Ihr bauSpezi Baumarkt für Sie die richtigen Hilfsmittel rund um die Problematik Schnee und Eis. Von Schneeschiebern aus Holz, Aluminium oder Kunststoff, über diverse Streumittel, bis hin zu Schneefräsen reicht das vielfältige Angebot.

Winterfester Gartenteich

Wie mache ich den Gartenteich winterfest?
Im Herbst senken sich allmählich die Temperaturen und die Natur bereitet sich auf den Winter vor. Auch im und um den Gartenteich bedarf es einiger Vorbereitung und ein wenig Pflege, um die Wintermonate gut zu überstehen.

 

Wertvolle Hilfen für den Herbst
Zunächst einmal gilt es, so wenig Laub wie möglich in den Teich sinken zu lassen, denn dieses würde absinken und unnötigen organischen Abfall produzieren, der dann im Winter unter der Eisfläche Faulgase frei werden ließe, welche sich ungünstig auf Fische und Pflanzen im Teich auswirken könnten.

 

Laubschutznetze
Darum empfehlen wir spezielle Laubschutznetze, eine wertvolle Hilfe für den Herbst. Es wird mit Hilfe der dazugehörigen Befestigungshaken einfach über den Teich gespannt, erhältlich in den Größen 3 x 2; 3 x 4; 3 x 6; 4x 6; 5 x 6; und 10 x 6 Meter.

 

Kescher & Co.
Auch Teichschere und Teichzange sind praktische Hilfsmittel, wenn die Temperaturen bereits kühl sind und man die Hände – oder auch Füße – nicht mehr so gerne im eiskalten Wasser baden möchte. Durch einen Stiel von jeweils 1,25 Meter Länge ist es ohne großen Aufwand möglich, im und am Gartenteich z.B. verblühte, abgestorbene oder wuchernde Pflanzen zurückzuschneiden und aus dem Teich zu entfernen.

 

Teichkescher
Teichkescher in vielen Größen und Ausführungen, u. a. mit Teleskopstiel, vereinfachen die Teichpflege enorm, Blätter und Pflanzenreste lassen sich einfach wegschöpfen.

 


Einfach weggesaugt…
Wenn Sie noch vor dem Winter einmal aufräumen möchten: Schlamm und Pflanzenreste entfernt man am besten mit dem praktischen VacuProCleaner, einem praktischen Schlammsauger (1.250-1.400 Watt) zur Teichreinigung und -pflege. Schmutzpartikel von bis zu 8 mm lassen sich mit dem 4,5 m langen Saugschlauch und spezieller Ansaugdüse aufsaugen. Schlamm und Wasser werden in den 35 Liter Behälter geleitet und können über den Ablaufschlauch in den Garten geleitet oder über den am Ablaufschlauch befestigten Filterbeutel wieder in den Teich verbracht werden. Zudem kann der VacuProCleaner auch zur Poolreinigung sowie als Nass- und Trockensauger verwendet werden. Entsprechendes umfangreiches Zubehör ist im Lieferumfang enthalten.

 

Bevor der Teich endgültig ruht
Wenn ein Filtersystem vorhanden ist, sollte dieses bis zum Wintereinbruch weiter arbeiten. Am besten nimmt man die Teichpumpe aus dem Teich und lagert sie nach der Reinigung mit klarem Wasser den Winter über in einem Eimer mit Wasser an einem frostfreien Platz.

 

Bei Temperaturen von weniger als 8°C empfehlen wir, die Fische nicht mehr zu füttern, auch nicht mit sogenanntem Winterfutter. Sie werden sich dann in den tieferen Teichzonen auf ihre Winterruhe vorbereiten. Die Wasserwerte Ihres Teiches sollten nach wie vor regelmäßig mit dem AquaMultiTest kontrolliert werden.

 

Die Winterruhe
Auch das Leben im Teich scheint still zu stehen und das ist auch wichtig für die Teichbewohner, die sich nun endgültig auf die kalte Jahreszeit eingestellt haben.

 

Wenn der Winter Einzug hält
Auch wenn sich das Leben im Teich zur Winterruhe begibt, setzt eine Vielzahl von Mikroorganismen die biologische Abbautätigkeit fort, bei der giftige Faulgase freigesetzt werden. Ist der Teich nun von einer Eisschicht überzogen, können Faulgase nicht mehr entweichen. Ein Übermaß der Gase in Kombination mit Sauerstoffmangel kann Fische, Frösche und andere Teichbewohner das Leben kosten. Es empfiehlt sich daher ein Eisfreihalter, der durch seine spezielle Konstruktion für eine eisfreie Stelle im Teich und somit für den notwendigen Gasaustausch sorgt.

 

Günstig und wirkungsvoll zugleich: Eisfreihalter

Ersparen Sie sich die Enttäuschung toter Fische oder abgestorbener verfaulter Pflanzen im Frühjahr: Sorgen Sie lieber vor, es kostet nicht viel und ist schnell und einfach zu bewerkstelligen.

 

Wahlweise mit einem Durchmesser von 25 cm oder 40 cm sind unsere Eisfreihalter einfach zu handhaben. Sie sind für jede Art von Teichen geeignet, da sie energieunabhängig ohne Strom funktionieren. Je nach Größe des Teiches und Härte des Winters kann man einen oder mehrere der Styropor-Körper verwenden.

 

Auch der Eisfreihalter inklusive einer kleinen Belüftungspumpe hält den Teich im Winter an einer Stelle eisfrei. Die kleine Pumpe arbeitet nur an der Teichoberfläche, so dass die Winterruhe im Teich nicht gestört und das Wasser nicht unnötig umgewälzt wird.

 

 

Winterfester Gartenteich

Winterfester Gartenteich – Der PDF-Ratgeber

 

In diesem PDF-Ratgeber finden Sie
eine ausführliche Anleitung zum
winterfesten Gartenteich. Schritt für Schritt
erklärt.

 

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